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12.03.2019 | Büro WN/MZ

MdL Walter Nussel: Zustand der Staatsstraße von Höchstadt nach Weisendorf wird verbessert

Nun sind die Kommunen beim Radwegeausbau am Zug

Der Zustand der Staatsstraße 2263 von Höchstadt nach Weisendorf soll durch Erhaltungsmaßnahmen bereits ab 2019 sukzessive verbessert werden. Die Einrichtung eines Radwegs ist denkbar, wenn die Stadt Höchstadt und der Markt Weisendorf sich entsprechend engagieren. Das ist eines der Ergebnisse eines Informationstermins von MdL Walter Nussel und Landrat Alexander Tritthart mit dem Staatlichen Bauamt Nürnberg.

Walter Nussel, MdL mit Landrat Alexander Tritthart.

In diesem Gespräch stand die Instandsetzung der maroden Staatsstraße 2263 zwischen Höchstadt und Weisendorf im Mittelpunkt. Das Staatliche Bauamt wird die Strecke in den nächsten Jahren Schritt für Schritt im Bestand erneuern. Dabei sollen die Fahrbahndecken erneuert und die Bankette befestigt werden, um auch dem LKW-Verkehr gerecht zu werden. An der Linienführung wird sich nichts ändern. Eine erste Erhaltungsmaßnahme ist bereits im Jahr 2019 zwischen Großneues und Kleinneuses geplant. Dort wird es wegen der geringen Fahrbahnbreite eine Vollsperrung geben müssen, die voraussichtlich drei Wochen in Anspruch nimmt. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Da Radwegen für den Verkehrsmix ein immer höherer Stellenwert zukommt, sollten die betroffenen Kommunen darüber nachdenken im Rahmen einer Sonderbaulast eine Radwegverbindung entlang der Staatsstraße 2263 zwischen Höchstadt und Weisendorf zu schaffen. Entsprechende Gespräche sind nach Informationen Nussels bereits geplant. Sowohl der Landtagsabgeordnete, als auch Landrat Alexander Tritthart würden eine solche Lösung ausdrücklich begrüßen, um den Bedürfnissen der fahrradfahrenden Bevölkerung möglichst schnell entgegenzukommen. Nussel und Tritthart: „Wenn alle Ebenen zusammenhelfen, haben die Bürger im Bereich zwischen Höchstadt und Weisendorf am meisten davon. Wir würden uns daher ein koordiniertes Vorgehen aller beteiligten Stellen wünschen und werden uns auch dafür einsetzen.“ Weitere Themen des Informationsgesprächs waren der aktuelle Verfahrensstand der Ortsumgehung an der Bundesstraße 2 Eckental- Forth und die Südumgehung Herzogenaurach. Für das Projekt in Forth laufen derzeit planerische Trassenoptimierungen, die unter anderem das Ziel verfolgen, die Umgehungsstraße weiter von der Bebauung am Ortsrand abzurücken. Derzeit ist geplant, den Vorentwurf im Herbst 2019 bei der Regierung von Mittelfranken vorzulegen. In diesem Rahmen wird auch der Markt Eckental an der Planung beteiligt werden. Hinsichtlich der Planungen für die Südumgehung Herzogenaurach, die federführend von der Stadt Herzogenaurach betrieben werden, steht nach Einarbeitung von so genannten Prüfanmerkungen der Fachbehörden nun die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens durch die Stadt an.