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27.02.2017, 10:04 Uhr | Zurück zur Übersicht | Drucken
E-Bus

Das Thema Innovation ist auch für den Landestagsabgeordneten Walter Nussel (Erlangen-Höchstadt), der kürzlich zum obersten Entbürokratisierer Bayerns aufstieg, von Bedeutung. In diesem Fall betrifft dies den öffentlichen Nahverkehr.


Hans Ritt MdL, Walter Nussel MdL, Stefan Kretschmann (MAN) (Bild: Hildel/Büro Nussel)
 
Da sah er sich zusammen mit seinem Straubinger Kollegen Hans Ritt bei MAN in München um, wo ab 2020 ein vollelektrischer Batteriebus in Serienproduktion gehen soll. Dies elektrisierte den umtriebigen Nussel aus dem Herzogenauracher Ortsteil Burgstall, so dass er sich vor Ort informieren wollte.

Felix Kybart und sein Mitarbeiter Stefan Kretschmann waren kompetente An-sprechpartner, welche die beiden Politiker von den Vorteilen dieses Systems überzeugen konnten. Erstmals zeigte MAN auf der IAA 2016 ein modulares Konzeptfahrzeug mit Nachtlade- und Schnellladetechnologie. Dieser Bus wird derzeit im Rahmen der Entwicklung von Bussen mit elektrifiziertem Antriebstrang eingesetzt. Durch die langjährige Erfahrung mit Hybridbussen ist MAN in der Lage, technisch ausgereifte eMobility-Lösungen anzubieten. Die Serienproduktion eines vollelektrischen Bat-teriebusses wird vor 2020 starten, erste Versuchsflotten werden Ende 2018 in Betrieb gehen.

Für seinen neuen E-Bus setzt MAN auf ein modulares Konzept, bei dem Ladetechnologien ebenso nach Bedarf gewählt und kombiniert werden können wie die Anzahl der Energiespeichermodule je nach Reichweite und Transportkapazität. Um den Verkehrsbetrieben die gewohnte Flexibilität bei der Linienführung und Kapazitätsplanung zu bieten, wird das Start-Portfolio sowohl 12 m Solo- als auch 18 m Gelenkniederflurbusse umfassen. Bis 2030 plant MAN Truck & Bus mehr als 50 Prozent seiner Absätze im Stadtbussegment mit emissionsfrei angetriebenen Fahrzeugen.

Nussel und Ritt zeigten sich beeindruckt. Der Herzogenauracher, CSU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag und stellvertretender Kreischef, ist ein vehementer Unterstützer der Technologie, vor allem aufgrund der Umweltfreundlichkeit. Natürlich, und das weiß Nussel, obliegt es den Anbietern, welche Fahrzeuge sie einsetzen. Nussel hofft aber, dass er Überzeugungsarbeit leisten kann und dass vielleicht einige Linienbündel in „seinem“ Gebiet schon bald mit diesen E-Bussen bedient werden.


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